Die Resolv Foundation hat eine gestufte Auszahlungsstruktur eingeführt, um Insolvenzprobleme zu bewältigen, was einen Wandel im DeFi-Bereich markiert, indem Methoden der Liquidation im Stil von Investmentbanken übernommen werden. Nach einer Sicherheitsverletzung am 22. März, bei der ein Angreifer eine Schwachstelle ausnutzte, um 80 Millionen unbesicherte USR-Token zu prägen, hat Resolv betroffene Nutzer in sechs Gruppen für Entschädigungen eingeteilt. Der am 27. Mai veröffentlichte Wiederherstellungsplan sieht vor, dass USR-Inhaber gegenüber RLP-Inhabern priorisiert werden, wobei letztere größere Verluste tragen müssen. Das Anspruchsfenster schließt am 26. August.
Der Auszahlungsrahmen basiert auf Vertragsbedingungen und nicht auf Gemeinschaftsabstimmungen, was eine Abweichung von typischen DeFi-Lösungen darstellt. USR-Inhaber werden als vorrangige Gläubiger behandelt und erhalten eine vollständige Entschädigung, während RLP-Inhaber erhebliche Abschreibungen hinnehmen müssen. Zusätzlich hat Resolv eine neue Geschäftssparte namens Vault Street gestartet, die sich auf tokenisierte reale Vermögenswerte konzentriert, während die alte Geschäftssparte schrittweise eingestellt wird. Der RESOLV-Token, der zur Schließung von Liquiditätslücken bei Auszahlungen verwendet wird, hat an Wert verloren, was für betroffene Inhaber ein Marktrisiko darstellt.
Resolv führt gestufte Auszahlungsstruktur für DeFi-Liquidationen ein
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