Die neueste Umfrage der Bank of America zeigt, dass Investoren gegenüber dem US-Dollar pessimistischer sind als seit über einem Jahrzehnt, mit einer Netto-Underweight-Position auf Rekordniveau. Diese Stimmung wird durch Bedenken hinsichtlich des US-Arbeitsmarktes getrieben, was die Federal Reserve möglicherweise dazu veranlassen könnte, die Zinssätze zu senken. Historisch gesehen bewegt sich Bitcoin invers zum US-Dollar-Index und steigt oft, wenn der Dollar schwächer wird.
Jedoch hat eine jüngste Veränderung dazu geführt, dass Bitcoin eine positive Korrelation mit dem Dollar entwickelt hat, was die traditionelle Erzählung verkompliziert. Trotz eines Rückgangs des Dollar-Index um 9 % im letzten Jahr und weiteren 1 % in diesem Jahr fiel Bitcoin im Jahr 2025 um 6 % und liegt im laufenden Jahr um 21 % im Minus. Diese ungewöhnliche Korrelation, die derzeit mit 0,60 ein 90-Tage-Hoch erreicht, deutet darauf hin, dass weitere Dollar-Rückgänge Bitcoin möglicherweise nicht wie erwartet zugutekommen. Umgekehrt könnte eine Erholung des Dollars eine Short-Squeeze auslösen, die die Bitcoin-Preise potenziell steigen lässt. Derzeit liegt der Dollar-Index bei 97,13 und damit um 0,25 % höher, während Bitcoin bei 68.150 $ gehandelt wird und um 1 % gefallen ist.
Rekordverdächtige Wetten auf einen fallenden Dollar könnten die Bitcoin-Volatilität beeinflussen
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