Der Investor Ray Dalio hat eine Warnung vor den potenziellen Risiken von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) ausgesprochen und dabei Bedenken hinsichtlich des finanziellen Datenschutzes und staatlicher Übergriffe hervorgehoben. Dalio argumentiert, dass CBDCs, im Gegensatz zu dezentralen Kryptowährungen wie Bitcoin, den Behörden ermöglichen könnten, sofortige Besteuerungen durchzusetzen, Kapitalverkehrskontrollen zu implementieren und den Zugang für bestimmte Personen einzuschränken, wodurch der finanzielle Datenschutz reduziert würde. CBDCs sind digitale Formen nationaler Währungen, die von Zentralbanken ausgegeben werden und derzeit in Dutzenden von Ländern pilotiert werden, um Zahlungen zu modernisieren und die Geldpolitik zu verbessern. Dalio warnt, dass diese zentralisierten Systeme den Regierungen eine beispiellose Kontrolle über Finanztransaktionen ermöglichen könnten, was eine Echtzeitüberwachung und -kontrolle erlaubt. Er betont das Risiko, dass CBDCs als "sehr effektives Regierungssteuerungsinstrument" genutzt werden könnten, was zu einer systemischen Kontrolle der persönlichen Finanzen führen und Bedenken hinsichtlich der Bürgerrechte aufwerfen könnte.