Quantencomputing stellt eine erhebliche Bedrohung für die Sicherheit von Bitcoin dar, wobei laut Bloomberg etwa 34 % des im Umlauf befindlichen Kryptowährungsbestands gefährdet sind. Diese Verwundbarkeit ergibt sich aus der Fähigkeit von Quantencomputern, kryptografische Algorithmen potenziell zu knacken, wodurch sie private Schlüssel aus öffentlichen Schlüsseln ableiten und auf On-Chain-Assets zugreifen können. Besonders anfällig sind frühe Bitcoin-Adressformate und Wallets, die Adressen wiederverwenden.
Forschungen von Galaxy Digital schätzen, dass dieses Risiko Bitcoin-Bestände im Wert von rund 470 Milliarden US-Dollar betreffen könnte. Als Reaktion darauf hat Coinbase einen Beirat eingerichtet, und Michael Saylors Strategie hat ein entsprechendes Risikoprojekt gestartet. Experten schlagen vor, dass der Übergang zu einem quantenresistenten kryptografischen System machbar ist, jedoch umfangreiche globale Koordination, erhebliche Zeit und Ressourcen erfordern würde, was möglicherweise zu Governance-Herausforderungen ähnlich dem "Merge" von Ethereum und der Blockgrößendebatte bei Bitcoin führen könnte.
Quantencomputing bedroht 34 % von Bitcoin mit potenziellem Sicherheitsverstoß
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