Eine kürzlich durchgeführte Analyse der Investmentbank Benchmark zeigt, dass die Bedrohung durch Quantencomputing für Bitcoin und andere Kryptowährungen noch Jahrzehnte entfernt ist. Der Bericht, verfasst vom Analysten Mark Palmer, legt nahe, dass zwar theoretische Schwachstellen bestehen, praktische Quantenangriffe auf die kryptografische Struktur von Bitcoin in naher Zukunft jedoch unwahrscheinlich sind. Dies liegt an den erheblichen technologischen Fortschritten, die erforderlich sind, um Quantencomputer zu entwickeln, die in der Lage sind, die aktuellen kryptografischen Standards zu knacken, was Experten auf 15 bis 30 Jahre schätzen. Die Analyse hebt hervor, dass nur Bitcoin-Adressen mit durch Transaktionen offengelegte öffentliche Schlüssel gefährdet sind, während die meisten Bestände durch Hash-Funktionen geschützt bleiben. Die Kryptowährungsbranche arbeitet aktiv an quantenresistenten Algorithmen, wobei große Projekte wie Ethereum und Cardano diese Überlegungen in ihre Entwicklungspläne einbeziehen. Der verlängerte Zeitrahmen bietet ausreichend Gelegenheit für das Ökosystem, sich anzupassen und notwendige Sicherheitsupgrades umzusetzen, um die Widerstandsfähigkeit der Blockchain gegen zukünftige Quantenbedrohungen zu gewährleisten.