Eine kürzlich durchgeführte Studie von Caltech und dem Quanten-Startup Oratomic legt nahe, dass Quantencomputer mit nur 10.000 Qubits möglicherweise die Verschlüsselung von Bitcoin- und Ethereum-Wallets knacken könnten. Dies stellt eine erhebliche Reduzierung gegenüber früheren Schätzungen dar, die Hunderttausende von Qubits erforderten. Die Forschung zeigt, dass ein System mit etwa 26.000 Qubits ECC-256, den Verschlüsselungsstandard für diese Blockchains, in ungefähr 10 Tagen knacken könnte.
Die auf dem Preprint-Server arXiv veröffentlichten Ergebnisse unterstreichen den raschen Fortschritt der Quantencomputing-Fähigkeiten und stellen eine wachsende Bedrohung für die aktuelle kryptografische Sicherheit dar. Die Studie weist außerdem darauf hin, dass RSA-2048, das von Finanzinstituten verwendet wird, etwa 102.000 Qubits und drei Monate benötigen würde, um geknackt zu werden. Mit dem Fortschreiten der Quantentechnologie wächst die Dringlichkeit für die Kryptoindustrie, auf quantensichere Plattformen umzusteigen, da das potenzielle Risiko für Gelder in verwundbaren Adressen immer deutlicher wird.
Quantencomputer könnten mit 10.000 Qubits die Sicherheit von Bitcoin und Ethereum bedrohen
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