Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein neues Gesetz unterzeichnet, das Kryptowährungen wie Bitcoin im Strafrecht als "immaterielles Eigentum" klassifiziert und es Gerichten ermöglicht, diese Vermögenswerte in Strafverfahren zu beschlagnahmen. Das Gesetz schreibt vor, dass Polizei oder Staatsanwälte bei der Beschlagnahme die Art und Menge der Token sowie die Wallet-Adresse angeben müssen. Es erlaubt den Strafverfolgungsbehörden außerdem, Krypto-Vermögenswerte auf staatlich kontrollierte Wallets zu übertragen. Das Gesetz, berichtet von PANews unter Berufung auf DL News, soll laut Angaben des russischen Justizministeriums einen rechtlichen Rahmen für die Zusammenarbeit mit ausländischen Kryptowährungsbörsen schaffen. Diese Entwicklung stellt einen bedeutenden Schritt in Russlands regulatorischem Umgang mit digitalen Vermögenswerten dar und bringt sie näher an traditionelle Eigentumsgesetze heran.