Prognosemärkte gewinnen bei institutionellen Investoren zunehmend an Bedeutung, wie die kürzlich in New York abgehaltene Kalshi Research-Konferenz zeigt. Die Veranstaltung hob das wachsende Interesse von Wall-Street-Führungskräften und Akademikern hervor, Prognosemärkte über traditionelle Sport- und Wahlwetten hinaus zu nutzen. Derzeit entfallen 80 % des Handelsvolumens von Kalshi auf Sportprognosen, doch andere Bereiche wie Unterhaltung, Kryptowährungen und Politik wachsen schnell.
Trotz der Fortschritte befinden sich Prognosemärkte noch in den frühen Phasen der institutionellen Einführung. Die meisten Institutionen integrieren Prognosedaten noch in ihre Arbeitsabläufe, nur wenige beteiligen sich tatsächlich am Handel. Ein bedeutendes Hindernis ist die Anforderung des vollständigen Margenhandels, der für auf Hebelwirkung angewiesene Institutionen weniger attraktiv ist. Kalshi arbeitet mit Regulierungsbehörden zusammen, um den Margenhandel einzuführen, was die institutionelle Beteiligung beschleunigen könnte.
Experten sagen voraus, dass Prognosemärkte innerhalb von fünf Jahren zu einem gängigen Finanzinstrument werden könnten, ähnlich der Entwicklung des Optionsmarktes in den 1970er Jahren. Mit der weiteren Reifung der Prognosemärkte wird erwartet, dass sie eine entscheidende Rolle bei der Bewertung von Unsicherheiten und der Bereitstellung von Absicherungsmöglichkeiten für eine breite Palette von Marktteilnehmern spielen werden.
Prognosemärkte rücken näher an die institutionelle Akzeptanz heran
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