Die Händler bei Polymarket haben die Chancen für die Verabschiedung des Clarity Act auf ein Rekordtief gesenkt, da der US-Senat seine Entscheidung weiterhin verzögert. Der Gesetzentwurf, der darauf abzielt, einen bundesweiten Rahmen für digitale Vermögensmärkte zu schaffen, steht vor erheblichen Hürden aufgrund des Fehlens einer parteiübergreifenden Ethikbestimmung. Senator Ruben Gallego (D-Ariz.) hat erklärt, dass er die Gesetzgebung ohne eine solche Bestimmung nicht unterstützen werde, ein Gefühl, das von anderen Demokraten geteilt wird, die sich Sorgen über Interessenkonflikte zwischen öffentlichen Amtsträgern und digitalen Vermögenswerten machen. Der Clarity Act versucht, die regulatorischen Zuständigkeiten zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) abzugrenzen. Befürworter argumentieren, dass er die regulatorische Durchsetzung durch klare gesetzliche Regeln ersetzen würde. Trotz Unterstützung aus der Branche, unter anderem von der Nova Labs-Managerin Sarah Aberg, die die Auswirkungen regulatorischer Unsicherheit auf Investitionen hervorhob, bleibt der Gesetzentwurf ohne eine Lösung in der Ethikfrage blockiert.