Polymarket hat bei der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) einen Antrag eingereicht, um kombinatorische Ergebnisverträge, sogenannte Parlays, in den USA zu listen. Diese Verträge erfordern, dass alle zugrunde liegenden Ergebnisse erfüllt sind, um eine Auszahlung zu erhalten, die bei Erfolg auf 1,00 $ festgesetzt wird, oder 0,00 $, wenn ein Teil ausfällt. Der Antrag zeigt Polymarkets Absicht, diese Produkte bis zum 21. Mai 2026 zu listen, ohne eine ausdrückliche Genehmigung der CFTC zu benötigen. Unterdessen sucht die Securities and Exchange Commission (SEC) öffentliche Stellungnahmen zur Möglichkeit von börsengehandelten Fonds (ETFs), die auf Prognosemärkten basieren. SEC-Vorsitzender Paul Atkins hob das Wachstum von ETFs hervor und betonte die Notwendigkeit einer sorgfältigen Prüfung neuartiger Produkte wie Event-Contract-ETFs. Dies geschieht vor dem Hintergrund verstärkter Prüfungen von Prognosemärkten durch den Kongress und staatliche Regulierungsbehörden, die argumentieren, dass diese Märkte gegen staatliche Glücksspielvorschriften verstoßen könnten. Der Oberste Gerichtshof der USA könnte schließlich die regulatorischen Herausforderungen, die durch Prognosemärkte entstehen, behandeln.