Die Prognosemarkt-Plattform Polymarket hat ihren Konkurrenten Kalshi der Industriespionage beschuldigt und verweist dabei auf eine Reihe verdächtiger Zufälle im Zusammenhang mit Produkteinführungen. Laut einem Bericht von PANews hat Polymarket ein internes Dokument mit dem Titel "Imitatoren" zusammengestellt, das etwa ein Dutzend Ereignisse detailliert, die auf mögliche Spionage hindeuten. Dazu gehört unter anderem, dass Kalshi neun Tage vor Polymarkets geplantem Event eine kostenlose Pop-up-Veranstaltung für Lebensmittel gestartet hat und ein Artikel in einem Technikmedium die Einführung von Kalshis Produkt mit unbefristeten Verträgen nur eine Stunde vor Polymarkets Ankündigung enthüllte.
Mitarbeiter von Polymarket äußerten zudem Bedenken, dass Paradigm, eine Risikokapitalfirma, die Kalshi unterstützt, ein Büro direkt gegenüber von Polymarkets Standort in New York hat, was möglicherweise Überwachung ermöglichen könnte. Als Reaktion darauf hat Polymarket einige seiner Fenster getönt. Kalshi hat alle Vorwürfe zurückgewiesen, wobei ein Sprecher die Behauptungen von Polymarket als "erbärmlich und fast wahnhaft" abtat.
Polymarket beschuldigt Kalshi der Industriespionage angesichts von Zufällen bei Produkteinführungen
Haftungsausschluss: Die auf Phemex News bereitgestellten Inhalte dienen nur zu Informationszwecken.Wir garantieren nicht die Qualität, Genauigkeit oder Vollständigkeit der Informationen aus Drittquellen.Die Inhalte auf dieser Seite stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar.Wir empfehlen dringend, eigene Recherchen durchzuführen und einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.
