Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat dem vorgeschlagenen "Gesetz über Kryptovermögensmärkte" Berichten zufolge am 14. Februar zum zweiten Mal sein Veto eingelegt. Der Gesetzentwurf zielte darauf ab, das polnische Recht mit dem "Gesetz zur Regulierung der Kryptovermögensmärkte" der EU in Einklang zu bringen, wurde jedoch kritisiert, weil er strengere Vorschriften für lokale Krypto-Unternehmen vorsah als die EU-Standards. Zu den Hauptproblemen gehörte die Gewährung umfangreicher Befugnisse an die polnische Finanzaufsichtsbehörde (KNF), den Handel mit Krypto-Vermögenswerten auszusetzen oder zu verbieten, sowie die Verhängung strenger Strafen bei Nichteinhaltung, einschließlich Geldbußen von bis zu 10 Millionen Złoty (2,8 Millionen US-Dollar).