Die polnische Zentralbank erwägt laut Quellen den Verkauf eines Teils ihrer Goldreserven, um bis zu 48 Milliarden Złoty (13 Milliarden US-Dollar) für Verteidigungsausgaben zu beschaffen. Gouverneur Adam Glapinski legte dem polnischen Präsidenten den Vorschlag vor und deutete an, dass durch die Reduzierung der 550 Tonnen Goldreserven der Bank Gewinne erzielt werden könnten, mit der Möglichkeit, diese später zurückzukaufen. Dieser Plan stößt jedoch auf rechtliche Herausforderungen, da das derzeitige polnische Recht der Zentralbank verbietet, die Regierung direkt zu finanzieren. Um diese Hindernisse zu überwinden, gibt es einen Vorschlag, das Gesetz zu ändern, um die Neubewertung der Goldreserven zu ermöglichen, wodurch Gewinne speziell für Verteidigungszwecke erzielt werden können. Der Zeitplan für die Verteilung dieser Gewinne bleibt ungewiss und könnte weitere rechtliche Anpassungen erfordern. Die polnische Zentralbank gilt als der weltweit größte öffentlich gemeldete Goldkäufer, was den vorgeschlagenen Verkauf zusätzlich verkompliziert.