Physische Angriffe auf Kryptowährungsinhaber stiegen im Jahr 2025 um 75 % an, was zu Verlusten von über 40,9 Millionen US-Dollar führte, so ein Bericht der Blockchain-Sicherheitsfirma CertiK. Der Bericht hebt 72 dokumentierte Vorfälle hervor, wobei Entführungen als häufigste Methode auftauchen und persönliche Angriffe im Jahresvergleich um 250 % zunahmen. Europa ist zur am stärksten betroffenen Region geworden und macht über 40 % der weltweiten Vorfälle aus, wobei Frankreich 19 Angriffe verzeichnete. Die Vereinigten Staaten verzeichneten einen deutlichen Rückgang ihres Anteils an Vorfällen von 36,6 % im Jahr 2024 auf 12,5 % im Jahr 2025, während Asien weiterhin ein Hochrisikogebiet darstellt und etwa 33,3 % der Vorfälle ausmacht. CertiK empfiehlt einzelnen Nutzern, defensive Maßnahmen wie Köder-Wallets und die geografische Trennung von mnemonischen Phrasen von Hardware-Wallets zu ergreifen. Institutionen und vermögende Privatpersonen wird geraten, Multi-Signatur-Wallets, zeitlich gesperrte Smart Contracts und Vereinbarungen zum Personenschutz zu nutzen, um Risiken zu mindern.