Perpetual-Futures-Kontrakte sind zur dominierenden Kraft im Bitcoin-Handel geworden und machen 68 % des Handelsvolumens aus, wobei sie zunehmend die Marktpreise bestimmen. Dieser Wandel von einer Nischen- zu einer Kerninfrastruktur wird durch einheitliche Orderbücher und Cross-Margin-Systeme ermöglicht. Allerdings haben jüngste Liquidationsereignisse Schwachstellen im Collateral-Management aufgezeigt, was Forderungen nach erhöhter Transparenz, Echtzeit-Risikogrenzen und robusteren Versicherungspools zur Stärkung des Marktvertrauens ausgelöst hat. Der Anstieg des Handelsvolumens hat auch den Fear-and-Greed-Index beeinflusst, der sich in Richtung überkaufter Niveaus bewegt und auf potenzielle Volatilität im Markt hinweist. Während Perpetual Futures weiterhin die Liquiditätsregeln neu definieren, bleiben Marktteilnehmer wachsam gegenüber den damit verbundenen Risiken und dem Bedarf an verbesserten Risikomanagementpraktiken.