Das US-Verteidigungsministerium erlebt eine erhebliche interne Spaltung, da Verteidigungsminister Pete Hegseth und Heeresminister Dan Driscoll öffentlich über Personalentscheidungen und Zuständigkeitsgrenzen streiten. Der Konflikt eskalierte, nachdem Driscoll während einer Kongressanhörung den entlassenen Heeresstabschef Randy George unterstützte und damit Hegseths Autorität infrage stellte. Hegseth hatte George zuvor telefonisch entlassen, was Unruhe innerhalb der Militärreihen auslöste. Der Zwist dreht sich um umstrittene Personalentscheidungen, wobei Hegseth Berichten zufolge die Entfernung mehrerer Offiziere von Beförderungslisten anstrebt, was Driscoll ablehnte. Diese Meinungsverschiedenheit führte zu eskalierenden Machtkämpfen um hochrangige militärische Ernennungen und die Abgrenzung der Autorität innerhalb des Pentagons. Die Entscheidung der Trump-Administration, das Verteidigungsministerium zu umgehen und Driscoll mit der Koordination der Außenangelegenheiten zu betrauen, hat die Spannungen weiter verschärft und wirkt sich auf die Stabilität der US-Militärkommandostruktur aus.