Pendles Entscheidung, die Vote-Escrow (ve) Tokenomics zugunsten eines neuen Modells auslaufen zu lassen, sorgt in der DeFi-Community für Diskussionen. Das Protokoll, das über 3,5 Milliarden US-Dollar an gesperrtem Gesamtwert verwaltet, plant, vePENDLE durch sPENDLE zu ersetzen, das eine 14-tägige Auszahlungsfrist anstelle von mehrjährigen Sperrfristen bietet. Zusätzlich wird Pendle von manuellen Abstimmungen auf ein algorithmusbasiertes Emissionsmodell umstellen, mit dem Ziel, die Emissionen um 30 % zu reduzieren.
Dieser Schritt hat Kritik von einigen, darunter Curve-Gründer Michael Egorov, hervorgerufen, der argumentiert, dass ve-Tokenomics langfristige Anreize effektiv ausrichtet. Andere, wie Maple-CEO Sid Powell, sehen die Änderung jedoch als notwendige Weiterentwicklung und verweisen auf die Komplexitäten und Liquiditätsprobleme, die mit Vote-Escrow-Modellen verbunden sind. Pendles neues System wird auch die Protokolleinnahmen für den Rückkauf von PENDLE nutzen, was den sPENDLE-Inhabern zugutekommt. Der native Token des Protokolls, PENDLE, verzeichnete einen Anstieg von 11 % und wurde bei 2,11 US-Dollar gehandelt.
Pendles Ausstieg aus veTokenomics löst DeFi-Debatte aus
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