Paul Graham, Mitbegründer von Y Combinator, hat die Anti-Krypto-Haltung der US-Senatorin Elizabeth Warren kritisiert und sie als "reinen politischen Fehltritt" bezeichnet. Graham argumentiert, dass Warrens Ansatz die Kryptoindustrie nicht eingeschränkt habe, sondern stattdessen Wähler und Spender von der Demokratischen Partei entfremdet habe. Er hebt die zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen im Mainstream hervor, während sich die US-Regulierung weiterentwickelt, und verweist auf Warrens Entscheidung, bei den Wahlen 2026 nicht erneut anzutreten, als einen Faktor für diesen politischen Wandel. Graham kritisierte auch den ehemaligen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler und bezeichnete dessen Handlungen als "sehr töricht", da er regelkonforme Unternehmen wie Coinbase behinderte, während er tatsächlichen Betrug, wie am Beispiel des FTX-Zusammenbruchs, nicht ansprach. Er wies darauf hin, dass die regulatorische Kontrolle nicht effektiv ausgerichtet sei, was dazu geführt habe, dass einige Unternehmen ihre Aktivitäten ins Ausland verlagerten. Darüber hinaus hat die Kryptoindustrie während der US-Kongresswahlen über 193 Millionen Dollar in PAC-Fonds investiert und damit Gesetzgebungen wie den GENIUS Act und den Clarity Act im Bankenausschuss des Senats vorangetrieben.