Palantir Technologies steht erneut unter verstärkter Beobachtung, da sein Datentool ELITE Berichten zufolge von der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) bei umfangreichen Abschiebungsaktionen eingesetzt wird. Das Tool integriert umfangreiche Daten, darunter Medicaid- und Steuerunterlagen, um Ziele für Abschiebungen zu identifizieren. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Beendigung des vorübergehenden Schutzstatus für somalische Flüchtlinge durch die Trump-Administration, was zu verstärkten ICE-Razzien in Minneapolis führte, der Heimat der größten somalischen Gemeinschaft in den USA.
Die Kontroverse wird durch den Tod von Renee Good, einer amerikanischen Staatsbürgerin, während einer ICE-Operation verschärft. Palantir, das oft wegen seiner Regierungsverträge und ethischen Bedenken kritisiert wird, hat eine dramatische finanzielle Wende erlebt, mit einem starken Anstieg des Aktienkurses und der Aufnahme in den S&P 500. Trotz seines finanziellen Erfolgs zieht Palantirs Verbindung zu ICE und seine niedrigen ESG-Bewertungen weiterhin öffentliche und institutionelle Kritik auf sich.
Palantirs Datenwerkzeug in der Kritik wegen umstrittener ICE-Razzien
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