Die Führung Pakistans arbeitet aktiv daran, die Unruhen der Schiiten zu bewältigen, während die Spannungen mit dem Iran zunehmen, was die Marktstimmung beeinflusst. Die Wahrscheinlichkeit eines dauerhaften Friedensabkommens zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran bis zum 22. April 2026 ist auf 16,5 % gesunken, nachdem sie am Vortag noch bei 40 % lag. Dieser Rückgang fällt mit der politischen Instabilität Pakistans zusammen, die zu einem starken Marktrückgang im Zusammenhang mit dem Friedensabkommen mit dem Iran beigetragen hat. Die Wahrscheinlichkeit, bis zum 30. April ein dauerhaftes Friedensabkommen zu erreichen, ist ebenfalls von 61 % auf 37,5 % gesunken. Das Waffenstillstandsabkommen, das am 21. April ausläuft, versetzt die Händler in Alarmbereitschaft, da das Risiko eines erneuten Konflikts einkalkuliert wird. Die Marktreaktion zeigt sich deutlich im Waffenstillstandsmarkt vom 22. April, der ein tägliches Handelsvolumen von 610.678 US-Dollar verzeichnete und eine erhebliche Preissensitivität gegenüber der Handelsaktivität aufwies. Die instabile Lage in Pakistan erhöht die Unsicherheit bezüglich des fragilen Waffenstillstands und erfordert eine genaue Beobachtung der militärischen Bewegungen und diplomatischen Bemühungen.