Mehr als 20 Kryptowährungsunternehmen, darunter große Akteure wie Ripple und Coinbase, streben im Jahr 2026 aktiv nach oder haben bereits Charter vom Office of the Comptroller of the Currency (OCC) erhalten. Dies markiert eine bedeutende strategische Wende, da diese Firmen eine engere Integration mit traditionellen Banksystemen anstreben. Spencer Bogart, General Partner bei Blockchain Capital, hob diesen Trend als eine Umkehr im Vergleich zur Vergangenheit hervor, als Fintech-Unternehmen versuchten, wie Banken zu agieren, ohne tatsächlich Banken zu werden.
Das Streben nach OCC-Chartern wird durch das Bedürfnis nach Glaubwürdigkeit und Zugang zu institutionellem Kapital sowie durch den Zusammenbruch des Sponsorbankmodells angetrieben, das es Banken zuvor ermöglichte, kryptobezogene Unternehmen zu bedienen. Ein OCC-Charter bietet eine einheitliche bundesstaatliche Lizenz und regulatorische Aufsicht, was die Glaubwürdigkeit von Krypto-Unternehmen als Gegenparteien großer Banken und Staatsfonds erhöht. Dieser Schritt wird als Möglichkeit gesehen, die Einhaltung von Vorschriften zu vereinfachen und den Marktzugang zu erweitern, trotz der Beschränkungen der Charter hinsichtlich Einlagenaufnahme und Kreditvergabe.
Über 20 Krypto-Unternehmen streben OCC-Lizenzen an, um sich mit Banken zu integrieren
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