OpenMind hat das Zahlungssystem x402 und ein neues Betriebssystem, OM1, im Rahmen seiner Vision gestartet, ein "Android für Roboter" zu schaffen. Das Unternehmen, geleitet vom Stanford-Professor Jan Liphardt, hat das Ziel, Roboter in die Gesellschaft zu integrieren, indem es ihnen ermöglicht wird, Zahlungen eigenständig zu verwalten und mit Menschen sowie anderen Maschinen zusammenzuarbeiten. Diese Initiative folgt auf eine Finanzierungsrunde in Höhe von 20 Millionen US-Dollar, die von Pantera Capital angeführt wurde. Das x402-Protokoll, das in Zusammenarbeit mit dem Stablecoin-Emittenten Circle entwickelt wurde, erlaubt es Robotern, autonom für Dienstleistungen wie das Aufladen mit USDC zu bezahlen. Dies stellt einen Schritt in Richtung einer "Maschinenwirtschaft" dar, in der Roboter Rechenleistung, Daten und Fähigkeiten erwerben können. OpenMind entwickelt zudem einen eigenen App-Store für Roboter, ähnlich dem App Store von Apple, um das Herunterladen von Anwendungen und Fähigkeiten zu erleichtern. Die weiter gefasste Vision von OpenMind umfasst das FABRIC-Protokoll, das eine nahtlose Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Maschinen ermöglichen soll, vergleichbar mit TCP/IP für Roboter. Das Unternehmen konzentriert sich außerdem darauf, ein Entwickler-Ökosystem mit Werkzeugen wie BrainPack aufzubauen, das die Roboter-Softwareentwicklung standardisiert und es Entwicklern erleichtert, Anwendungen für verschiedene Roboterplattformen zu erstellen.