OpenAI erwägt Berichten zufolge, seinen Börsengang (IPO) auf das nächste Jahr zu verschieben, trotz früherer Vorbereitungen für eine mögliche Notierung im dritten oder vierten Quartal dieses Jahres. Laut Quellen, die mit den Gesprächen vertraut sind, drängt CEO Sam Altman die Berater, Wege zu finden, um eine Bewertung von 1 Billion US-Dollar zu erreichen, was die bisherige private Bewertung des Unternehmens von 730 Milliarden US-Dollar übertrifft. Die Änderung der Haltung von OpenAI erfolgt vor dem Hintergrund mehrerer Marktprobleme, darunter der jüngste Rückgang des Aktienkurses von SpaceX nach dessen Börsengang, der von einem Höchststand von 202 auf 153 US-Dollar fiel. Zudem haben die erhöhte Volatilität bei globalen Technologiewerten und die Skepsis der Investoren gegenüber der Erfüllung hoher Erwartungen durch KI-Unternehmen zur Neubewertung beigetragen. Berater warnten auch davor, dass Privatanleger möglicherweise nicht genügend Begeisterung für die Aktien von OpenAI zeigen.