Forscher der NYU Stern School of Business haben eine bahnbrechende Methode zur Vorhersage der Volatilität von Verträgen in Prognosemärkten entdeckt, die nur zwei Parameter verwendet: den aktuellen Preis und die verbleibende Zeit bis zum Ablauf. Dieser Ansatz stellt traditionelle Modelle wie das GARCH-Modell in Frage, indem er eine überlegene Prognosegenauigkeit ohne die Nutzung historischer Daten oder komplexer Algorithmen demonstriert. Die Studie beweist mathematisch, dass die momentane Vertragsvolatilität durch die Funktion φ(N⁻¹(π(t)))/√(T-t) bestimmt wird, wobei π den aktuellen Preis darstellt und T-t die verbleibende Zeit bis zum Ablauf ist. Diese Erkenntnis wurde anhand von 901 InTrade-Verträgen validiert und zeigt, dass die Volatilität unabhängig von historischen Trends oder Korrelationen ist. Die praktischen Anwendungen des Modells umfassen die Preisgestaltung von Optionen auf Prognoseverträge und die Identifizierung von Marktanomalien, was Händlern, die diesen vereinfachten Ansatz übernehmen, einen erheblichen Vorteil verschafft.