Die New York Stock Exchange (NYSE) hat zugestimmt, eine zivilrechtliche Geldstrafe in Höhe von 9 Millionen US-Dollar an die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) zu zahlen, nachdem es im Januar 2023 zu einem Systemausfall gekommen war. Dieser Vorfall störte die Eröffnung des Handels bei 2.824 an der NYSE gelisteten Wertpapieren, was zu Handelsunterbrechungen und stornierten Transaktionen führte. Der Ausfall trat auf, als ein Backup-System zur Katastrophenwiederherstellung versehentlich weiterlief, wodurch das Hauptsystem den standardmäßigen Eröffnungsauktion-Prozess übersprang. Die Anordnung der SEC hob hervor, dass die NYSE gegen die Regulation SCI verstoßen und ihre eigenen Regeln, die Eröffnungsauktionen vorschreiben, nicht eingehalten hatte. Die Börse hat seitdem zusätzliche Schutzmaßnahmen eingeführt, darunter verbesserte Überwachungs- und Validierungsprozesse, um ähnliche Störungen zu verhindern. Über die Geldstrafe hinaus entschädigte die NYSE Mitgliedsfirmen mit über 5,77 Millionen US-Dollar für Handelsverluste, wodurch die Gesamtkosten des Vorfalls auf etwa 14,77 Millionen US-Dollar anstiegen.