Die Generalstaatsanwältin von New York, Letitia James, und vier Bezirksstaatsanwälte haben das bundesstaatliche GENIUS-Gesetz kritisiert und gewarnt, dass es unbeabsichtigt Stablecoin-Emittenten vor Verantwortung schützen und Verbraucher Betrug aussetzen könnte. In einem Schreiben argumentierten sie, dass das Gesetz möglicherweise rechtlichen Schutz für illegale Aktivitäten von Emittenten wie Tether und Circle bieten könnte, was den Verbraucherschutz untergraben könnte, da digitale Zahlungen immer verbreiteter werden. Das Schreiben hebt Bedenken hervor, dass das GENIUS-Gesetz Schlupflöcher schaffen könnte, die Betrug im Stablecoin-Sektor ermöglichen, da es an robustem Verbraucherschutz und klarer Durchsetzung mangelt. Es stellt den regulatorischen Compliance-Fokus von Circle dem fallweisen Ansatz von Tether gegenüber und deutet auf ungleichmäßigen Verbraucherschutz hin. Das von Donald Trump unterzeichnete Gesetz legt einen Zeitplan für die Umsetzung fest, der die Regulierung in Bewegung halten könnte, während staatliche Behörden stärkere Durchsetzungsinstrumente fordern. Die Debatte unterstreicht die Spannungen zwischen bundesstaatlichen und staatlichen Regulierungsansätzen, wobei die Beamten von New York strengere Leitplanken fordern, um Innovation und Verbraucherschutz in Einklang zu bringen. Da Stablecoins im Zahlungsverkehr an Bedeutung gewinnen, bleibt das regulatorische Umfeld ein kritischer Fokus für Marktteilnehmer und politische Entscheidungsträger.