Die NVIDIA-Aktie steht unter Druck, da große Technologieunternehmen wie Google, Microsoft und Amazon eigene ASIC-Chips entwickeln, was ihre Abhängigkeit von NVIDIAs GPUs potenziell verringert. Diese Entwicklung stellt eine erhebliche Bedrohung für NVIDIA dar, das mit seinem hochwertigen Blackwell-Chip eine führende Rolle im AI-Datenzentrum-Markt einnimmt. OpenAI, ein wichtiger NVIDIA-Kunde, arbeitet mit Broadcom und AMD zusammen, um eigene Chips zu entwickeln, während Microsoft seinen Maia 200-Chip für Rechenzentren angekündigt hat. Trotz dieser Herausforderungen erweitert NVIDIA sein Produktportfolio, investiert 2 Milliarden Dollar in CoreWeave und entwickelt eine neue CPU namens Vera, um mit Intel und AMD zu konkurrieren. Das Unternehmen hat zudem Aufträge im Wert von 54 Milliarden Dollar aus China gesichert, was den Umsatz über die aktuellen Schätzungen hinaus steigern könnte. Technische Analysen deuten jedoch auf mögliche Abwärtstrends bei der NVIDIA-Aktie hin, wobei ein Kopf-Schulter-Muster einen möglichen Rückgang auf 150 Dollar oder darunter nahelegt, sofern die Aktie nicht über 196 Dollar ausbricht.