Der Bezirksstaatsanwalt von Manhattan, Alvin Bragg, hat die Gesetzgeber in New York aufgefordert, nicht lizenzierte Kryptowährungsoperationen zu kriminalisieren, um eine illegale Wirtschaft im Wert von 51 Milliarden Dollar zu bekämpfen. Bei einer Rede an der New York Law School hob Bragg die Rolle nicht lizenzierter Krypto-Plattformen und Geldautomaten hervor, die Geldwäsche für Aktivitäten wie Waffen- und Drogenhandel erleichtern. Er betonte die Notwendigkeit einer obligatorischen Lizenzierung und der Know-Your-Customer-(KYC)-Anforderungen für alle Krypto-Unternehmen, um regulatorische Lücken zu schließen. Bragg wies darauf hin, dass nicht lizenzierte Krypto-Geldautomaten, die Gebühren von bis zu 20 % erheben können, von Kriminellen ausgenutzt werden, um Bargeld mit minimaler Aufsicht in digitale Vermögenswerte umzuwandeln. Er argumentierte, dass die aktuellen Gesetze oft darauf angewiesen sind, dass Kriminelle Fehler machen, und schlug vor, dass alle Krypto-Unternehmen, die am Vermögensübergang oder -handel beteiligt sind, denselben regulatorischen Standards unterliegen sollten. Wenn dies umgesetzt wird, wäre New York der 19. Bundesstaat, der nicht lizenzierte Krypto-Operationen kriminalisiert, was den Verbraucherschutz und die Strafverfolgungsbefugnisse gegen Betrug und Geldwäsche stärkt.