Ein neuer Rahmen zur Bewertung von Kryptowährungen wurde vorgeschlagen, der die Notwendigkeit betont, zwischen Token- und Eigenkapitalbewertung zu unterscheiden. Der Rahmen schlägt vor, den Unternehmenswert durch die Einnahmen der Inhaber zu teilen, anstatt durch die Protokolleinnahmen, um das tatsächlich von Token-Inhabern erhaltene Einkommen besser widerzuspiegeln. Wichtige Kennzahlen sind das Aufwandsverhältnis, das den Anteil der Protokolleinnahmen misst, der bei den Inhabern ankommt, sowie der Einfluss der Liquidität der Schatzkammer auf die Bewertung. Der Rahmen hebt die Bedeutung hervor, den Unterschied zwischen Team-Anreizen, die echte Betriebsausgaben sind, und dem Verkauf von freigeschalteten Investorenanteilen, die Marktereignisse darstellen, zu verstehen. Er führt auch das Konzept des "Claim Discount" ein, um den realen Wert der Schatzkammervermögen zu bewerten, basierend darauf, inwieweit die Inhaber diese kontrollieren können. Dieser Ansatz zielt darauf ab, ein genaueres Bild vom Wert eines Tokens zu vermitteln, indem die tatsächliche Einnahmenverteilung und die Geschäftskosten berücksichtigt werden, was ein klareres Verständnis der Bewertungsanforderungen des Marktes bietet.