Nevada hat eine einstweilige Verfügung gegen die Prognosemarktplattform Kalshi erlassen, die das Unternehmen zwingt, seine Aktivitäten im Bundesstaat einzustellen. Die 14-tägige Anordnung des First Judicial District Court von Nevada verlangt von Kalshi, Glücksspiel-Lizenzen zu erwerben, bevor es ereignisbasierte Verträge im Bereich Sport, Politik und Unterhaltung anbieten darf. Diese rechtliche Maßnahme stellt einen erheblichen Rückschlag für Kalshi dar, da Nevada ein bedeutender Wettmarkt ist.
Kalshi steckt in den USA in mehreren Rechtsstreitigkeiten, darunter kürzlich erhobene Strafanzeigen durch den Generalstaatsanwalt von Arizona sowie laufende Auseinandersetzungen in Ohio und anderen Bundesstaaten. Die Kernfrage ist, ob Kalshis Ereignisverträge nach Bundesrecht Finanzinstrumente sind, wie das Unternehmen behauptet, oder ob sie den staatlichen Glücksspielvorschriften unterliegen. Trotz dieser Herausforderungen hat Kalshi kürzlich 1 Milliarde US-Dollar eingesammelt und damit seine Bewertung auf 22 Milliarden US-Dollar verdoppelt, was auf ein starkes Vertrauen der Investoren in das Wachstumspotenzial des Prognosemarktsektors hinweist.
Nevada-Gericht stoppt Kalshi-Betrieb wegen Rechtsstreitigkeiten
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