Die National Credit Union Administration (NCUA) hat im Rahmen des GENIUS-Gesetzes einen neuen Lizenzierungsrahmen vorgeschlagen, der es Tochtergesellschaften von bundesweit versicherten Kreditgenossenschaften ermöglicht, zu bundesweit beaufsichtigten Emittenten von Zahlungs-Stablecoins zu werden. Diese Initiative zielt darauf ab, eine regulatorische Struktur für Stablecoins zu schaffen, die sowohl als Zahlungslösung als auch als potenzielles systemisches Risiko betrachtet werden. Der Vorschlag verlangt von den Emittenten, eine Lizenz als Payment Stablecoin Issuer (PPSI) zu erwerben, und auferlegt bundesweit versicherten Kreditgenossenschaften Investitions- und Kreditbeschränkungen im Zusammenhang mit PPSIs.
Der Entwurf betont, dass die Ausgabe von Stablecoins über separat beaufsichtigte Tochtergesellschaften erfolgen muss und nicht direkt durch versicherte Einlageneinrichtungen. Ein bemerkenswertes Merkmal ist die 120-Tage-Frist für die NCUA, Anträge zu genehmigen oder abzulehnen, wobei eine automatische Genehmigung erfolgt, wenn innerhalb dieses Zeitraums keine Entscheidung getroffen wird. Interessengruppen haben ein 60-tägiges Zeitfenster, um zu dem Vorschlag Stellung zu nehmen, der als vorsichtiger Schritt zur Integration digitaler Vermögenswerte in traditionelle Finanzsysteme bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der regulatorischen Aufsicht angesehen wird.
NCUA schlägt Rahmen für Stablecoin-Lizenzierung bei Kreditgenossenschaften vor
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