Ein nicht identifizierter institutioneller Investor führte letzte Woche einen historischen außerbörslichen Handel durch und verkaufte eine Position im Wert von 1,26 Milliarden US-Dollar im BlackRock iShares Bitcoin Trust (IBIT). Die Transaktion, die fast 30 Millionen US-Dollar an Ausführungskosten verursachte, war ein strategischer Schritt, um Liquidität vor einem breiteren Marktrückgang zu sichern. Der Verkauf umfasste einen Blockhandel von 29,21 Millionen Aktien, der zu einem Preis von 43,16 US-Dollar pro Aktie ausgeführt wurde, unter dem Marktpreis von 44,17 US-Dollar, was einem Abschlag von 2,3 % entspricht. Eine Analyse von NYDIG legt nahe, dass es sich bei dem Handel nicht um eine typische Hedgefonds-Arbitrage handelte, sondern um einen bewussten Ausstieg eines „Whales“, möglicherweise aufgrund interner Risikolimits oder Marktvoraussagen. Die Dringlichkeit und Struktur des Handels, einschließlich der Verwendung von Intermarket Sweep Orders, unterstreichen den Fokus des Verkäufers auf Geschwindigkeit statt auf den Preis. Nach dem Handel verzeichnete BlackRocks IBIT erhebliche Abflüsse, was zu einem monatlichen Rückgang von 2,4 Milliarden US-Dollar bei in den USA gelisteten Spot-Bitcoin-ETFs beitrug, da der Kryptomarkt einen herausfordernden Monat erlebte.