Mark Karpelès, ehemaliger CEO der inzwischen aufgelösten Mt. Gox-Börse, hat einen Bitcoin-Hard-Fork vorgeschlagen, um 79.956 BTC zurückzuerlangen, die bei einem Hack im Jahr 2011 gestohlen wurden und heute einen Wert von 5,2 Milliarden US-Dollar haben. Der Vorschlag richtet sich gegen eine Wallet, die mit dem Hack in Verbindung steht und die Bitcoins seit über 15 Jahren unberührt hält. Karpelès schlägt vor, die Bitcoin-Regeln so zu ändern, dass diese Mittel ohne den privaten Schlüssel bewegt werden können und in den gerichtlich überwachten Prozess zur Rückzahlung der Mt. Gox-Gläubiger integriert werden. Der Vorschlag, der als Diskussionsanstoß gedacht ist, würde die Regeln für eine einzelne Adresse ändern und bei einer zukünftigen Blockhöhe aktiviert werden. Er erfordert jedoch ein koordiniertes Netzwerk-Upgrade, und ein Mangel an Konsens könnte das Risiko einer Fragmentierung der Blockchain bergen. Die 80.000 BTC sind derzeit nicht Teil der Vermögenswerte, die für die Verteilung an Gläubiger verfügbar sind oder unter der Kontrolle des Insolvenzverwalters stehen.