MSCI erwägt Regeländerungen, die Unternehmen, die sich in erster Linie auf die Anhäufung von Vermögenswerten statt auf operative Geschäfte konzentrieren, aus seinen globalen Aktienindizes ausschließen könnten, was potenziell neuen Finanzierungsdruck für Strategy schaffen würde. Auf Grundlage von Daten aus dem Mai wären Strategy, das japanische Bitcoin-Treasury-Unternehmen Metaplanet und die Uran-Investmentgesellschaft Yellow Cake nach der vorgeschlagenen Methodik ausgeschlossen worden. Strategy hat bislang mehr als 60 Milliarden US-Dollar an Bitcoin-Käufen durch die Ausgabe von Wertpapieren finanziert. Ein möglicher Ausschluss aus dem Index könnte den Kreis der Investoren, die die Aktie halten müssen, verkleinern, die Nachfrage nach den Aktien schwächen und es schwieriger machen, weiterhin Kapital für zusätzliche Bitcoin-Käufe aufzunehmen. MSCI erwägt Filter auf Basis der Intensität operativer Vermögenswerte, der Kostenintensität, des Cashflows, der Fair-Value-Intensität und der Kapitalabhängigkeit; die Konsultationsphase läuft bis Ende September, eine Entscheidung ist für Oktober geplant. Die Aktien von Strategy haben sich in der vergangenen Woche um mehr als 35 % erholt, da Bitcoin wieder über 80.000 US-Dollar gestiegen ist, doch auf Jahressicht liegt die Aktie weiterhin rund 60 % im Minus.