Der Bitcoin Trust von Morgan Stanley (MSBT) debütierte am 8. April mit einer Kostenquote von 0,14 % und ist damit der kostengünstigste US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETF. Damit unterbietet er den iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock um 11 Basispunkte. Trotz des wettbewerbsfähigen Preises erwarten Analysten wie Eric Balchunas nicht, dass BlackRock seine Gebühren senken wird, da IBIT über hohe Liquidität und Marktdominanz verfügt.
MSBT verzeichnete am ersten Handelstag Nettozuflüsse von etwa 30,6 Millionen US-Dollar und handelte über 1,6 Millionen Aktien. Analysten prognostizieren, dass MSBT innerhalb eines Jahres ein verwaltetes Vermögen von 5 Milliarden US-Dollar erreichen könnte. IBIT bleibt jedoch mit 55 Milliarden US-Dollar Vermögen der größte und profitiert von engeren Handelsspannen und einer tieferen Aktivität im Optionsmarkt. Während die Preisgestaltung von MSBT kleinere Emittenten unter Druck setzen könnte, ihre Gebühren zu senken, scheint die Position von BlackRock gesichert, sofern es nicht zu erheblichen Abflüssen kommt oder ein neuer Wettbewerber wie Vanguard in den Markt eintritt.
Morgan Stanleys Bitcoin-ETF startet mit niedrigster Gebühr und fordert Konkurrenten heraus
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