Der Analyst Joseph Moore von Morgan Stanley hat gewarnt, dass der anhaltende Speicherengpass im Rechenzentrumssektor sich verschärft und keine Anzeichen für eine Entspannung des Angebotsdrucks erkennbar sind. Laut dem Citrini-Analysten Jukan sind die Speicherpreise im dritten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorquartal um über 25 % gestiegen und haben frühere Prognosen von Morgan Stanley und anderen Institutionen übertroffen.
Der Engpass wird durch die steigende Nachfrage der KI-Branche nach DRAM-Kapazität verursacht, was die Speicherressourcen für andere Sektoren einschränkt. Dies hat bereits die Produktion von Unterhaltungselektronik wie PCs und Smartphones beeinträchtigt. Es wird erwartet, dass das knappe Angebot bis 2027 und 2028 anhält, da die aktuellen Marktressourcen die wachsende Nachfrage nicht decken können.
Morgan Stanley warnt vor sich verschärfender, durch KI verursachter Gedächtniskrise
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