Morgan Stanley hat seine Overweight-Einstufung für Meta bestätigt und ein Kursziel von 775 US-Dollar festgelegt, was ein Aufwärtspotenzial von 37,6 % gegenüber dem jüngsten Schlusskurs von 563,29 US-Dollar nahelegt. Der am 1. Juli veröffentlichte Bericht der Investmentbank hebt Metas potenzielles Engagement im Bereich Cloud-Computing hervor, wobei der Fokus darauf liegt, ungenutzte Rechenleistung zu vermieten, anstatt einen vollwertigen Cloud-Dienst wie AWS zu entwickeln. Diese Strategie könnte den Gewinn je Aktie bis 2028 um 8 % steigern, wenn 250 MW Rechenleistung zu 40 US-Dollar pro Watt vermietet werden, wobei bei 1000 MW eine potenzielle Steigerung von 33 % erreicht werden könnte. Der Bericht stellt außerdem fest, dass Metas Rechenleistung voraussichtlich bis 2026 auf 1,9 GW und bis 2027 auf 3,4 GW wachsen wird, was ausreichend Kapazität für diese Vermietungsstrategie bietet. Morgan Stanley prognostiziert, dass Metas Investitionsausgaben bis 2027 175 Milliarden US-Dollar erreichen werden, mit möglichen Steigerungen, falls das Cloud-Geschäft expandiert. Die Gewinnsteigerung durch die Cloud-Initiative wird als Übergangsvorteil und nicht als zentraler Faktor für die Einstufungsentscheidung angesehen.