Morgan Stanley geht davon aus, dass US-Banken letztendlich Bitcoin in ihren Bilanzen halten werden, obwohl erhebliche regulatorische Herausforderungen bestehen, so Amy Oldenburg, Leiterin der Digital-Asset-Strategie. Auf der Bitcoin-Konferenz in Las Vegas hob Oldenburg die laufenden Bemühungen der Bank hervor, ihr Digital-Asset-Geschäft als Reaktion auf die wachsende Kundennachfrage auszubauen. Sie stellte fest, dass sich das regulatorische Umfeld zwar unterstützender entwickelt habe, aber Hürden wie die Richtlinien der Federal Reserve und die Basel-Regeln überwunden werden müssen, bevor Banken wie Morgan Stanley Bitcoin in ihre Bilanzen integrieren können. Morgan Stanley hat im Bereich der digitalen Vermögenswerte bereits Fortschritte gemacht und das MSBT eingeführt, ein bitcoin-gestütztes börsengehandeltes Produkt, das in den ersten sechs Tagen über 100 Millionen US-Dollar anzieht. Dieses Produkt, das für seine selbstgesteuerten Kundeneinlagen bekannt ist, unterstreicht die starke Nachfrage nach reguliertem Bitcoin-Exposure. Oldenburg erwähnte auch das Bestreben der Bank, eine digitale Trust-Charter der OCC zu erhalten, um eine direkte Krypto-Verwahrung und Spot-Handel zu ermöglichen. Trotz dieser Fortschritte betonte Oldenburg die Notwendigkeit einer verbesserten Ausbildung der Berater, um die Lücke zwischen Kundennachfrage und Beratungsangeboten zu schließen.