Moody's Ratings hat einen Bericht veröffentlicht, der darauf hinweist, dass große US-Finanzinstitute sich auf einen bedeutenden Übergang zu tokenisierten Vermögenswerten und digitalem Geld vorbereiten. Der Bericht schlägt einen "langsam dann schnell" Adoptionzyklus vor, wobei tokenisierte Vermögenswerte derzeit auf Nischenmärkte beschränkt sind. Die Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) plant, im Juli 2026 begrenzte Produktionsgeschäfte mit tokenisierten Wertpapieren zu starten, was auf eine Modernisierung der US-Märkte hindeutet.
Der Bericht hebt hervor, dass tokenisierte Geldmarktfonds im Jahr 2026 ein Volumen von 10 Milliarden US-Dollar erreicht haben, was die wachsende institutionelle Nachfrage nach Onchain-Liquidität widerspiegelt. Während Stablecoins und tokenisierte Einlagen an Bedeutung gewinnen, bleibt die Nachfrage von Privatkunden und Unternehmen nach blockchainbasierten Zahlungen gering. Moody's stellt fest, dass der eigentliche Wert entstehen wird, wenn tokenisierte Mainstream-Finanzanlagen verbreitet sind und eine Onchain-Abwicklung für sofortige Transaktionen erforderlich ist. Trotz Herausforderungen investieren etablierte Finanzinstitute stark, um sich auf diesen digitalen Wandel vorzubereiten.
Moody's: US-Banken erwarten Umstellung auf tokenisierte Vermögenswerte
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