Masahiro Kihara, CEO der Mizuho Financial Group, hat die Bank of Japan (BOJ) aufgefordert, ihren Endzinssatz bis Anfang 2026 auf mindestens 1,5 % anzuheben, was eine bedeutende Abkehr von den historisch niedrigen Zinssätzen Japans darstellt. Dies erfolgt, nachdem die BOJ im Dezember 2025 ihren Leitzins auf etwa 0,75 % erhöht hatte, den höchsten Stand seit drei Jahrzehnten. Kihara argumentiert, dass eine aggressivere Zinserhöhung den Markt für japanische Staatsanleihen (JGB) verbessern würde, indem sie ein funktionierendes Preisumfeld wiederherstellt.
Ökonomen erwarten, dass die BOJ die Zinsen bis Juni 2026 auf 1,0 % anheben wird, doch Kihara hält dies möglicherweise nicht für ausreichend. Kenya Koshimizu, Co-Leiter der Märkte bei Mizuho, plädiert ebenfalls dafür, dass die BOJ ihre Anleihekäufe reduziert, um die Marktliquidität zu verbessern. Höhere Zinsen könnten Banken wie Mizuho zugutekommen, indem sie das Nettozinseinkommen erhöhen und möglicherweise den Yen stärken, was globale Märkte und Carry Trades beeinflussen könnte. Mizuhos Strategie, kurzlaufende JGB-Bestände zu halten, spiegelt den Fokus auf Kapitalerhalt angesichts steigender Zinsen wider.
Mizuho-CEO fordert von der BOJ aggressive Zinserhöhungen zur Belebung des Anleihemarktes
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