Trotz Anzeichen einer Deeskalation im Nahen Osten bleiben die globalen Märkte aufgrund anhaltender geopolitischer Risiken und wirtschaftlicher Belastungen angespannt. Etwa 4 Millionen Barrel nicht sanktioniertes Rohöl passieren wieder die Straße von Hormus, doch die militärischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran bestehen weiterhin und erhalten einen fragilen Zustand begrenzten Waffenstillstands aufrecht. Analysten betonen, dass selbst bei Erreichen von Friedensabkommen die Auswirkungen auf die globale Energieversorgung, Inflation und Zinssätze noch Monate anhalten könnten. Im Kryptomarkt deutet die erhebliche Liquidität, die sich um Bitcoin und Ethereum konzentriert, auf ein hohes Volatilitätspotenzial hin, wobei die Short-Liquidität von BTC nahe 78.000 USD und die von ETH bei etwa 2.150 USD liegt. Die aktuelle Marktstruktur wird stark von Nachrichten und Hebelwirkung beeinflusst, was sie anfällig für schnelle Veränderungen durch geopolitische Entwicklungen oder Verschiebungen bei den Zinserwartungen macht. Die Konvergenz hoher Vermögensbewertungen, Zinssätze und geopolitischer Risiken stellt eine erhebliche Bedrohung für die Stabilität der globalen Märkte dar.