Der neueste Bericht von Wintermute hebt den erheblichen Einfluss der geopolitischen Lage im Nahen Osten auf die globalen Märkte hervor. Nach dem Waffenstillstandssignal Irans fielen die US-Aktien und die Rohölpreise, doch eine harte Haltung von Trump führte zu einem Anstieg des WTI-Rohöls um 11 % und einem Überschreiten von 111 US-Dollar. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen stieg auf 4,36 %, wobei im April keine Zinssenkung der Fed erwartet wird, was die bevorstehenden PCE-Daten besonders wichtig macht. Im Kryptosektor bleibt die Stimmung schwach. Bitcoin verzeichnete einen bescheidenen Wochengewinn von 2 %, während der Fear & Greed Index bei 9 lag, was auf extreme Angst hinweist. Ethereum übertraf dies mit einem Anstieg von 4,2 %, während Solana nach einem Hack des Drift-Protokolls im Wert von 285 Millionen US-Dollar unter 80 US-Dollar fiel. Im März gab es einen Nettozufluss von 1,32 Milliarden US-Dollar in ETFs, doch es kam zu Abflüssen, da Institutionen zum Verkauf übergingen. Wintermute weist darauf hin, dass laufende Verhandlungen über einen 45-tägigen Waffenstillstand die Ölpreise beeinflussen könnten, falls die Spannungen eskalieren.