Die STRC-Finanzstruktur von MicroStrategy, die von Michael Saylor entwickelt wurde, um die Bitcoin-Exponierung zu erhöhen, steht aufgrund ihrer hohen annualisierten Rendite von 11,5 % vor potenziellen Risiken. Während die Struktur in letzter Zeit Kapitalzuflüsse in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar angezogen hat und damit die Gesamtemission auf 8,5 Milliarden US-Dollar erhöht wurde, entsteht dadurch auch eine erhebliche jährliche Dividendenverpflichtung von etwa 400 Millionen US-Dollar. Dieser finanzielle Druck könnte problematisch werden, wenn sich die Marktbedingungen ungünstig verändern. Die Dividendenreserve des Unternehmens, die zuvor für 25 Monate ausreichte, wurde durch die jüngsten Emissionen auf nur noch 18 Monate reduziert. Um die Reserve wiederherzustellen, müssten zusätzlich 500 Millionen US-Dollar aufgebracht werden. Analysten warnen, dass die Dividendenlast bei unkontrolliertem Wachstum der STRC die Vorteile des Bitcoin-Wachstums pro Aktie übersteigen könnte und möglicherweise innerhalb von sechs Monaten einen Wendepunkt erreicht. In extremen Szenarien könnte Saylor vor der schwierigen Wahl stehen, Bitcoin zu verkaufen oder die Glaubwürdigkeit der Vorzugsaktien zu opfern, um die Verpflichtungen zu bewältigen.