Microsoft und Uber kämpfen mit erheblichen Budgetüberschreitungen im Bereich der KI, da die Ausgaben für Claude Code die ursprünglichen Prognosen übersteigen. Microsoft hat begonnen, die meisten internen Claude Code-Lizenzen zu kündigen, insbesondere in der Abteilung Experiences and Devices, wobei der Zugang zum 30. Juni endet. Diese Entscheidung folgt auf nicht nachhaltige Kosten, die mit der tokenbasierten Abrechnung verbunden sind, trotz berichteter Produktivitätssteigerungen von 80 % durch KI-Tools.
Die Situation bei Uber ist noch akuter, da das Unternehmen sein gesamtes KI-Budget für 2026 bereits im April aufgebraucht hat. Der Chief Technology Officer Praveen Neppalli Naga enthüllte, dass der Einsatz von Claude Code bei 5.000 Ingenieuren monatliche Kosten von 500 bis 2.000 US-Dollar pro Ingenieur verursachte, wobei KI-Tools nun für 70 % des geschriebenen Codes verantwortlich sind. Diese finanzielle Belastung spiegelt einen breiteren Branchentrend wider, da eine Umfrage von Mavvrik zeigte, dass 85 % der Unternehmen die KI-Kostenvorhersagen um mehr als 10 % verfehlen, was die Bruttomargen erheblich beeinträchtigt.
Die KI-Kostenkrise veranlasst Unternehmen, strengere finanzielle Kontrollen und Governance-Maßnahmen einzuführen. Da die Kapitalausgaben der Big Tech im Bereich KI im ersten Quartal 2026 650 Milliarden US-Dollar erreichten, hat sich die Anzahl der FinOps-Teams, die die KI-Ausgaben verwalten, verdoppelt, was den dringenden Bedarf an Kostenmanagementstrategien unterstreicht.
Microsoft und Uber sehen sich aufgrund der Claude-Code-Kosten mit Budgetüberschreitungen bei KI konfrontiert
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