Michael Howell, Gründer von CrossBorder Capital, warnt vor bevorstehenden Turbulenzen für Risikoanlagen, die durch rückläufige Liquiditätszyklen verursacht werden. Er argumentiert, dass die aktuellen Wirtschaftsdaten die Medienberichte über eine drohende tiefe Rezession nicht stützen. Howell betont die Bedeutung des Verständnisses von Liquiditätszyklen, die seiner Ansicht nach nach unten drehen und zu einer Abflachung der Zinskurven führen werden, entgegen den Erwartungen des Konsenses. Howell hebt das Zusammenspiel zwischen Geschäfts- und Liquiditätszyklen hervor und stellt fest, dass Liquiditätszyklen dem Geschäftszyklus oft um 15 bis 20 Monate vorausgehen. Er betont, dass die globale Liquidität, definiert als die Kapazität der Kreditgeber, entscheidend für die Umschuldung und die wirtschaftliche Stabilität ist. Investoren wird geraten, sich auf Liquiditätstrends und die Marktstimmung als Indikatoren für zukünftige wirtschaftliche Bedingungen zu konzentrieren.