Die Umsetzung der EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) im Jahr 2025 hat zur Entstehung von 68 neu lizenzierten Krypto-Unternehmen in ganz Europa geführt. Diese Entwicklung markiert einen bedeutenden Wandel in der europäischen Krypto-Landschaft, da die Verordnung einen einheitlichen Rahmen für Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs) in 27 Ländern bietet. Die Übergangsfrist für MiCA endete Ende 2025, was eine Welle von Compliance-Anträgen und Umwandlungen von traditionellen Anbietern virtueller Vermögenswerte (VASPs) zu CASPs auslöste. Die neuen Lizenzen konzentrieren sich auf Westeuropa, wobei Deutschland, Frankreich und die Niederlande die Führung übernehmen. Bemerkenswert ist auch das Wachstum in der nordischen Region, wobei Finnland und Schweden ihre lizenzierten Unternehmen erhöht haben. Die MiCA-Verordnung ermöglicht es lizenzierten Unternehmen, über einen "Passmechanismus" in der gesamten EU tätig zu sein, obwohl der Umfang der Dienstleistungen variiert. Die Mehrheit der neuen Lizenzen konzentriert sich auf Verwahrungs-, Übertragungs- und Austauschdienste, während weniger Unternehmen umfassende Serviceleistungen anbieten. Dieser regulatorische Wandel hat sowohl Branchenriesen als auch Neueinsteiger angezogen, die sich jeweils an die neue Compliance-Landschaft anpassen. Große Akteure wie Revolut und KuCoin haben Lizenzen erhalten, um ihre Dienstleistungen auszubauen, während kleinere Unternehmen sich auf Nischenmärkte konzentrieren. Es wird erwartet, dass der MiCA-Rahmen die weitere Integration und Schichtung innerhalb des europäischen Kryptomarktes vorantreibt, während Institutionen sich in der sich entwickelnden regulatorischen Umgebung zurechtfinden.