Chris Painter, Präsident der gemeinnützigen Organisation Model Evaluation and Threat Research (METR), bestätigte, dass die Organisation keine Gelder von führenden KI-Unternehmen oder deren Mitarbeitern annimmt, um ihre Unabhängigkeit bei der Bewertung der Risiken unkontrollierter KI zu wahren. Seit 2022 arbeitet METR mit OpenAI, Anthropic, Google DeepMind, Meta und Amazon zusammen, um Evaluierungen durch Dritte durchzuführen, wobei ausschließlich kostenloser Modellzugang und vielfältige Spenderunterstützung genutzt werden. Ziel ist es, interne Erkenntnisse der Öffentlichkeit und der Regierung offenzulegen, sollte KI unkontrollierbar werden.
Painter wies darauf hin, dass die Berichte von METR sowohl schnelle Verbesserungen der Fähigkeiten als auch Fälle hervorheben, in denen KI-Fähigkeiten übertrieben dargestellt wurden. Obwohl die Organisation unter Geheimhaltungsvereinbarungen arbeitet, bemüht sie sich, Vertragsbedingungen und Offenlegungen von Interessenkonflikten öffentlich zu halten. Painter betonte, dass die derzeitigen Evaluierungen durch Dritte freiwillige Kooperationen mit begrenzten Kontrollmöglichkeiten bleiben.
METR-Präsident bekräftigt Unabhängigkeit bei KI-Risikobewertungen und lehnt Finanzierung durch Frontier-Labore ab
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