Meta hat seine Entscheidung, Horizon Worlds für VR-Headsets einzustellen, nach Nutzerprotesten rückgängig gemacht. Ursprünglich sollte der Dienst am 31. März eingestellt werden, doch das Unternehmen wird nun den VR-Zugang für bestehende Spiele aufrechterhalten, wie Meta-CTO Andrew Bosworth bestätigte. Allerdings wird Meta keine neuen VR-Spiele für die Plattform entwickeln und stattdessen den Fokus auf mobile Plattformen legen, auf denen Horizon Worlds mehr Anklang gefunden hat. Dieser strategische Kurswechsel erfolgt vor dem Hintergrund erheblicher finanzieller Herausforderungen für die Reality Labs-Sparte von Meta, die seit 2020 Betriebskostenverluste von über 80 Milliarden US-Dollar verzeichnet hat. Die Abteilung, die für Metas Metaverse-Initiativen verantwortlich ist, hat keine Profitabilität erreicht, was im Januar zu Entlassungen von etwa 1.500 Mitarbeitern führte. Metas Verlagerung auf mobile Plattformen zielt darauf ab, die positive Dynamik in diesem Bereich zu nutzen, wie Samantha Ryan, Vizepräsidentin für Inhalte bei Reality Labs, erklärte.