Der Bericht "Crypto Theses 2026" von Messari untersucht die strategischen Herausforderungen von Ethereum und die Entwicklung von Stablecoins. Der Bericht stellt die Frage, ob Ethereum nach dem Cancun-Upgrade und EIP-4844, die die Datenkosten senkten, aber die Transaktionsaktivitäten vom Mainnet weg verlagerten, zu einem "Settlement-Friedhof" für sein Layer-2-Ökosystem wird. Diese Verschiebung hat den Gasverbrauch von Ethereum verringert und das Verbrennen von ETH verlangsamt, was potenziell die monetäre Erzählung und Bewertung beeinflusst.
Der Bericht hebt auch die Transformation von Stablecoins von passiven Werkzeugen zu ertragsgenerierenden Instrumenten hervor. Messari prognostiziert, dass ertragsgenerierende Stablecoins den Marktanteil traditioneller Kryptowährungen verringern werden, da Institutionen in einem Umfeld hoher Zinssätze nach Renditen suchen. Das Modell von Ethena, das liquide Staking-Token mit Absicherungsstrategien kombiniert, veranschaulicht diesen Wandel. Der Bericht warnt jedoch vor Risiken wie dem Entkoppeln unter extremen Bedingungen und betont die zyklische Natur der Renditen.
Messaris Analyse ist zwar optimistisch, aber nicht ohne Skepsis. Die Vorhersagen des Berichts, wie der Aufstieg von Solana und die Herausforderungen von Ethereum, waren größtenteils zutreffend, doch wird den Lesern geraten, eine kritische Perspektive zu bewahren und den Einfluss institutioneller Interessen sowie die Grenzen der Prognoseanalyse zu erkennen.
Messari 2026 Bericht hebt Ethereums Herausforderungen und die Entwicklung von Stablecoins hervor
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