Die Preise für Speicherchips sind in den letzten sechs Monaten um bis zu 340 % gestiegen, angetrieben durch eine starke Nachfrage aus dem Bereich der KI-Anwendungen. Die Spotpreise für DDR4 16GB sind um 200 % bis 340 % gestiegen, was große Hersteller wie Samsung und Micron dazu veranlasst hat, die Preisangaben vorübergehend auszusetzen. Ein 256GB DDR5-Server-Speichermodul kostet jetzt über 40.000 RMB, was dem Preis eines Flaggschiff-Smartphones entspricht. Die Nachfrage nach KI-Servern, die deutlich mehr Speicher benötigen als Standardserver, hat zu einer Umverteilung der Produktionskapazitäten geführt, wobei KI-Server 66 % der weltweiten DRAM-Produktion verbrauchen. Diese Verschiebung hat zu einem strukturellen Mangel an DDR4-Speicher geführt, da die Hersteller sich auf margenstarke KI-Speicherprodukte wie HBM und DDR5 konzentrieren. Infolgedessen wird erwartet, dass die Preise für Unterhaltungselektronik steigen, wobei Unternehmen wie Apple andeuten, dass die gestiegenen Kosten ihre Produkte nach Juni 2026 beeinflussen werden.